Frühförderzentrum
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Gemeinsamer Unterricht



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Frühförderzentrum für sehgeschädigte Kinder



Rahmenbedingungen


Einzugsbereich


Organisation


Kooperation mit der Schule


Räumlichkeiten des Zentrums



Tätigkeitsfelder

Beratung und Information


Pädagogische Inhalte


Zusammenarbeit mit


Schuleingangsberatung


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Vorschule

Ziele der Vorschule

Vorbereitung auf die Schule


Weitere Ziele



Organisation


Die Vorschule findet im Jahr vor der Einschulung einmal wöchentlich in der Blindenschule Düren statt. Die Schüler werden mit Taxen von der Wohnung abgeholt und nach der Schule wieder zurück gebracht. Eine Begleitung durch einen Elternteil ist in den ersten Wochen erwünscht.

Zur Zeit existieren zwei Vorschulgruppen:

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Mehrfachbehindertenbereich


Der Bereich der mehrfachbehinderten Schüler ist untergliedert in die Unterstufe, die Mittelstufe, die Oberstufe und die Werkstufe. Je nach Schulstufe verschieben sich die Schwerpunkte der Förderung.


Unterstufe

Zunächst geht es in der Unterstufe um die Schaffung basaler Lernvoraussetzungen. Dazu gehören die Einführung von Ritualen zur Gewöhnung an den Schulalltag oder auch gegenseitiges Kennenlernen und der Aufbau eines Gruppengefühls.

Unterrichssituation in einer Mittelstufe



Mittelstufe

In der Mittelstufe verschiebt sich der Unterrichtsschwerpunkt von entwicklungsorientierten hin zu fächerorientierten Lernbereichen. Hier werden die Lernerfahrungen der Unterstufe aufgegriffen und erweitert:

In ihren leistungsheterogenen Stammklassen erfahren sich die Schüler mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten und Lernvoraussetzungen und erweitern ihre sozialen Kompetenzen. Innerhalb der Klassen werden wiederum Lerngruppen gebildet, aber auch im Rahmen von täglichen Fördergruppen über die Klassengrenzen hinweg verschiedene Schülerzusammensetzungen erzielt. Die Fördergruppenarbeit greift Bildungsbereiche des Fächerkanons der Grundschule auf, die den Schülern in individuell angemessener Weise vermittelt werden (Sprache, (Prä-)Numerik, Sachunterricht).


Oberstufe

Die Oberstufe greift die Erfahrungen der vorangegangenen Schulstufen auf und erweitert diese:


Werkstufe

Die Werkstufe bereitet die Schüler auf ihre zukünftige außerschulische Lebenssituation in den Bereichen Wohnen, Freizeit, Partnerschaft, Öffentlichkeit und Arbeiten vor. Grundlegende Prinzipien der pädagogischen Arbeit sind Selbsttätigkeit und arbeitspädagogische Orientierung. Im Unterricht werden Rahmenbedingungen geschaffen für eine Lernatmosphäre, in der die Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend gefordert sind, initiativ zu werden und Aufgaben eigenverantwortlich auszuführen.


Arbeits- und Wohnmöglichkeiten

Es gibt eine Werkstatt an der Schule zur Vorbereitung auf den Berufsalltag. Die Schüler gehen stunden- oder tageweise in diese Werkstatt. Die Tätigkeiten und die angebotenen Arbeitsmaterialien berücksichtigen die individuellen Voraussetzungen der Schüler (z.B. Blindheit, Körperbehinderung) und entsprechen soweit wie möglich denen der Werkstatt für Behinderte (WfB). In diesem Zusammenhang finden in der Regel ein bis zwei mehrwöchige Praktika in wohnortnahen Werkstätten statt. Trotz des großen Einzugsbereichs unserer Schule ist eine intensive Vorbereitung und Begleitung dieser Praktika von Seiten der Lehrkräfte gewährleistet. Gleichzeitig findet eine individuelle Beratung und Begleitung der Eltern hinsichtlich nachschulischer, weiterführender Arbeits- und Wohnmöglichkeiten statt. Zusätzlich gibt es regelmäßige Informationsveranstaltungen, zu denen auch Referenten zu spezifischen Themen (z.B. rechtliche Fragen bei Erreichen der Volljährigkeit, Erbschaftsfragen, finanzielle Aspekte bei Wohnheimunterbringung) eingeladen werden.

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Grundschule

Die 5-jährige Grundschulzeit unterteilt sich in eine so genannte Eingangsklasse und die Klassen 1-4, die nach den Richtlinien der Grundschule unterrichtet werden. Im folgenden sind die unterrichtlichen Schwerpunkte stichwortartig aufgeführt.


Eingangsklasse (E-Klasse)

In der Eingangsklasse findet ein kontinuierlicher Austausch mit Frühförderung bzw. Vorschule statt. Grundlegende sehgeschädigtenspezifische Techniken werden angebahnt und gefördert:


Klassen 1-4


Fortführung und Festigung der sehgeschädigtenspezifischen Techniken:

Ab der Klasse vier kommen dazu die Einführung der Blindenkurzschrift und das Erlernen des 10-Finger-Systems auf der Computertastatur.


Differenzierung

Um jedem Kind individuell das Erreichen dieser Ziele zu ermöglichen, sind Differenzierungsmaßnahmen zwingend notwendig. Wir bieten aus diesem Grund folgende Möglichkeiten:

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Hauptschule

Die Hauptschule umfasst die Klassen 5-10, die aufgrund der geringen Schülerzahl oft zu jahrgangsübergreifenden Klassen zusammengefasst werden (z.B. Klasse 5/6). Innerhalb dieser Klassen werden dann je nach Unterrichtsfach verschiedene Lerngruppen gebildet.
Die Schüler werden nach den Richtlinien der Hauptschule unterrichtet oder in Einzelfällen bzw. in Förderklassen nach den Richtlinien der Lernbehindertenschule.

Folgende Abschlüsse sind daher möglich:


Sehgeschädigtenspezifische Besonderheiten des Unterrichts

Einsatz verschiedener Punktschriftsysteme


Vielfältige sehgeschädigtenspezifische Medien


Modell des Kölner Doms








Computerarbeitsraum


PC mit vergrößerter Schrift auf dem Monitor und Braillezeile




Zusätzliche Angebote


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Begleitung im Gemeinsamen Unterricht (GU)

Unsere Schule begleitet seit 1986 blinde, hochgradig sehbehinderte und sehbehinderte Schüler mit der Prognose Erblindung, die zusammen mit sehenden an Allgemeinbildenden Schulen in Wohnortnähe beschult werden. Zur Zeit sind acht Kollegen mit 61 Unterrichtsstunden im GU tätig. Sie begleiten 11 Schüler im Gebiet Nordrhein an verschiedenen Schulformen.

Die Schüler werden in den verschiedenen Schuljahren mit einer unterschiedlichen Anzahl von Wochenstunden begleitet:

   1. und 2. Schuljahr = 7 bis 8 Stunden (2 Tage)
   3. und 4. Schuljahr = 4 bis 7 Stunden (1 Tag)
  5. bis 10. Schuljahr = 2 bis 6 Stunden (1 Tag)
11. bis 13. Schuljahr = 2 Stunden

Diese Stunden können entsprechend dem individuellen Förderbedarf eingeteilt werden.


Aufgaben des GU-Lehrers an der allgemeinbildenden Schule


Kurstag

Darüber hinaus werden alle Schüler im GU einmal im Jahr zu einem Kurstag in die Blindenschule Düren eingeladen. Dort können bestimmte Themen mit Hilfe der Schulmedien (z.B. Tierpräparate, Modelle) aufgearbeitet werden. Auch die Schulausstattung (z.B. Fachräume, Turnhalle) steht zur Verfügung. Besonders wichtig sind auch blindenspezifische Spiele (z.B.Torball) und der individuelle Austausch von Erfahrungen aus dem Schulalltag.
Beteiligte schreiben unter "Berichte aus dem Schulleben".


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